Sikh Dharma

"Dharma ist der Weg, der uns über die Trennung verschiedener Kulturen und Sprachen hinweg zu einer spirituellen Nation führt." -Yogi Bhajan

kundalini yoga & Sikh dharma

Kundalini Yoga, wie es von Yogi Bhajan gelehrt wird, kommt zu uns von einer alten Abstammung, die Baba Siri Chand einbezieht, ein Führer von wandernden Yogis aus dem 15. Jahrhundert, genannt Udasis. Baba Siri Chand war der Sohn von Guru Nanak, dem 1. Guru der Sikhs. Sein Vater gab ihm den besonderen Auftrag, die verschiedenen Richtungen des Yoga zusammen zu bringen (die zu dieser Zeit sehr geteilt und  getrennt waren), um diese in den Weg der Sikhs ( dieses Wort bedeutet "Suchende"), der gerade damals entstand, zu integrieren.

Baba Siri Chand brachte es fertig, diese Aufgabe zum Ende des 15. Jahrhunderts hin, während der Herrschaft von Guru Ram Das, dem 4. Guru der Sikhs - von dem man später sagte, das er den "Thron des Raj Yoga" beansprucht, zu erfüllen.

Die Sikhs praktizierten dieses Yoga vom 16. Jahrhundert an in vielen verschiedenen Formen, bis im 19. Jahrhundert aus verschiedenen (vorallem politischen) Gründen der körperliche Aspekt des Yoga abgelehnt wurde und unter den Sikhs verloren ging, während der andächtige und der meditative Aspekt stark blieb.

 

was ist sikh dharma?

"Niemand muß seine Religion ändern - Kundalini Yoga kann dir helfen,  die Religion, gleichwohl welche du hast, zu entzünden!" -Yogi Bhajan

 

Viele seiner Schüler begannen sich für Sikh Dharma zu interessieren, gerade weil Yogi Bhajan's eigener spiritueller Weg so verschmolzen und verwandt mit Kundalini Yoga ist. Im strengen Sinne des Wortes praktizieren Sikhs keine Religion, aber sie folgen einem spirituellen Lebensstil (einem Dharma). Sie sind Menschen, die einen Haushalt führen, die viel Singen (Kirtan), Karma Yoga (Seva) und Bhakti Yoga, der Botschaft (Hukam) aus dem Siri Guru Granth Sahib folgen (das Buch der heiligen Lieder und Lehren, das jetzt als der Guru der Sikhs betrachtet wird), machen. Sie haben keine Priester. Sie missionieren auf keine Art und Weise. Es gibt keinen Vorwand der einzige oder der wichtigste spirituelle Weg zu sein. Und keine Konvertierung ist notwendig für Mitglieder jeglicher anderer Religion (oder keiner Religion!), um sich dem Singen des Göttlichen Namens und dem Teilhaben am Prasaad anzuschließen.